3 Jahre nach dem/3 years after the Sakki-Test oder meine Geschichte/or my story

The English version starts after the German text:

[DE]: Heute jährt sich der Test meines Sakki-Tests, den ich 2017 im Bujinkan Rei Ken Dojo Berlin bestanden habe.

Ich trainiere seit 2003 und habe erst mal in einer Schule angefangen, die nicht zum Bujinkan gehörte und gehört. Ist das schlimm gewesen? Nein, ganz im Gegenteil, da ich damit auch eine andere Seite kennengelernt habe. 

Wie kam ich zum Training, wie kam ich zum Bujinkan?

Ich fing als 9 jähriger mit Tischtennis an und bin dann auch einem Verein beigetreten. Ich war nicht der Beste, aber ich hatte Talent. Für den großen Wurf hat es nicht gereicht, aber es hat Spaß gemacht. Ich hatte ein „lockeres Händchen“, was mir gewissermaßen ein wenig einen Shortcut beschert hat.

Was viele mit den Beinen machen mussten, konnte ich etwas lockerer aus dem Handgelenk machen. Während viele eher systematisch trainiert haben, habe ich lieber viel herum experimentiert und war damit nicht der Liebling der Trainer.

Im Nachhinein absolut verständlich, aber damals fand ich das starre, kreativlosere Training langweilig. Im Teenie-Alter kam das mittlerweile verbotene Frischkleben dazu. Ohne da zu sehr en detail zu gehen, kann man aber sagen, daß es mir das Spiel noch einfacher gemacht hat, da man mit einem frischgeklebten Schläger noch viel mehr kreative Schläge, unmöglichere Schläge ausführen konnte. 

Nach meiner (aus Mannschaftssicht) erfolgreichsten Saison und einer ungewissen Zukunft hinsichtlich der Zusammenstellung der Mannschaft, reifte der Gedanke – der schon immer in mir gewesen ist – etwas Neues anzufangen, wo man sich nicht messen muss, wo es nicht um Punkte, Medaillen geht. Was genau, wusste ich allerdings nicht. 

Zu dem Zeitpunkt schaute ich mit meiner Frau „The Last Samurai“ an. Als Tom Cruise-Fan und einer gewissen latenten Affinität zur japanischen Kultur (ich habe als Kinde „Shogun“ so oft im Fernsehen gesehen), gab es damit einen kleinen Schubser Richtung japanischer Schwertkunst.

Nach einer Recherche im Internet landete ich beim Iaido. Ich fand die ästhetischen Bewegungen, das Bestreben nach der perfekten Bewegung großartig, aber mir fehlte das gewisse Etwas. Damit möchte ich das Iaido per se nicht schlecht machen! Es war einfach nicht mein Weg.

Nach einer weiteren Recherche und weiterer Überlegungen, kam ich dann auf Begebenheiten aus der Schulzeit. Ein Klassenkamerad brauchte dringend Geld und hat einige seiner Sachen verkauft. Darunter waren Bücher… u.a. von Stephen K. Hayes. Das passte damals super, da ich American Ninja (in Deutschland American Fighter) toll fand.

Aus heutiger (vielleicht schon damaliger) Sicht filmischer Trash, aber als Teen fand ich es toll. Frei vom Tischtennis, frei von Punktspielen und Terminen recherchierte ich im Internet weiter und suchte Ninjutsu. I

ch fand es schon komisch, daß ich immer bei Bujinkan landete. Klar, ging es damals so langsam los mit leichterer Informationsbeschaffung aus dem Internet, also googlete ich weiter und fand das Kampfkunstforum. Dort gab es ein Unterforum nur für die Sparte „Ninjutsu“. Dort habe ich mich dann eingelesen und lernte zwei, drei User kennen, die mir sehr geholfen haben.

Zack, noch viel mehr gelesen und leider auch einige Fehler gemacht, als ich mir vorab ein Ninjato aus Holz besorgte (gerade Klinge, quadratisch Tsuba… alles natürlich schwarz lackiert) und ein Buch mit dem Titel – hätte mich damals schon vom Kauf abhalten sollen – „Ninja Mind Control“.

Als mir die drei User den Kopf gewaschen hatten, folgte der Tip „Geh‘ doch einfach zum Training!“. Der beste Tip überhaupt. Einer der User wurde ein guter Freund und mein Mentor: Thomas Heidenreich.

Er erzählte mir von seinen Reisen nach Japan, vom Training im Bujinden und weiteren guten Lehrern aus Deutschland. Thomas wurde mein Mentor und steht mir bis heute mit Rat und Tat zur Seite.

2005 wechselte ich dann in das Bujinkan Shinden Dojo Buchholz unter der damaligen Leitung von Karsten Helmholz und Thomas Busch.

Der Wechsel aus dem vorherigen Dojo nach Buchholz hatte keine Gründe im Sinne von „war dort besser als…“, sondern ich befreundete mich in Bucholz relativ schnell mit einigen Schülern.  Das Training machte Spaß und ich fuhr regelmäßig Donnerstags und Samstags entweder mit der Bahn oder mit einer Fahrgemeinschaft nach Buchholz.

Ich war kein Teen mehr und eigentlich wollte ich keine Urkunden, Medaillen… aber ich wollte so schnell wie möglich den schwarzen Gürtel haben. Dummer Ansatz und sehr Ego getrieben. Dazu sollte es aber noch eine ganze Weile nicht kommen, was für mein Ego aber das Beste gewesen ist. Thomas Busch ist in Buchholz immer noch Dojo-Cho und wir sind immer noch freundschaftlich verbunden.

2008 zog ein Schwabe mit portugiesischen Wurzeln nach Hamburg und trainierte in Buchholz. Ricardo Gomes Bewegungen faszinierten mich und auch seine Geschichten von seinen Aufenthalten in Japan und seinem Lehrer und seinen Seminarbeteiligungen mit Referenten wie Holger Kunzmann, Pedro Fleitas, Arnaud Cousergue, Sveneric Bogsäter waren klasse Gesprächsgrundlagen für lange Abende, Telefonate.

Im Oktober 2008 beschloss Ricardo in Hamburg ein Dojo zu eröffnen. Für mich war es genial, weil die Fahrten nach Buchholz (und zurück) schon einen längeren Weg für mich darstellten.

Mittlerweile hatte ich 2008 den 6. Kyu und die Schule von Ricardo formte mich weiter. Sein Engagement Lehrer zu Seminaren nach Hamburg einzuladen waren enorm.

So kamen Brian Duckers, Holger Kunzmann, Moti Nativ, Norman Smithers und Sveneric Bogsäter nach Hamburg. Zugleiche ermunterte er mich auch zu Seminaren zu fahren. Darunter zu Doug Wilson, Duncan Stewart. Mit Thomas Heidenreich bin ich auch nach Apeldoorn gefahren, um bei Sveneric Bogsäter Samstagstrainings teilzunehmen.

2011 trennten sich Ricardos und mein Weg. Unter Aufsicht von Thomas Heidenreich eröffnete ich eine kleine Trainingsgruppe in Hamburg und nannte diese Bujinkan Dojo Tamonten Yamashiro zu Ehren des Dojo von Thomas, dem Tamonten Dojo Osnabrück. Die Gruppe trainierte in Hamburg-Barmbek in einem nicht genutzten Klassenraum einer Schule. Mittlerweile hatte ich den Shodan.

Als die „Bande“ weiter wuchs und die Möglichkeit bestand, daß der Klassenraum wahrscheinlich doch wieder genutzt werden sollte, suchte ich nach einer Ausweichmöglichkeit und schloss mich als Sparte des SC Condor an.

Das war eine gute Zeit, hatte aber den Haken, daß in den Ferien die Schulturnhallen nicht immer genutzt werden konnten. Aus meiner- und der Sicht meiner Teilnehmer nicht wirklich akzeptabel. 

2014 zogen wir dann als Untermieter des Aikido Taiji e.V. Hamburg nach Ottensen, was einen großen Sprung für mich darstellte. Die Gruppe wuchs weiterhin und wir trainieren weiterhin zufrieden an diesem Ort Dienstags und Donnerstags.

Fehlt nicht was in der Geschichte?

Klar: Japanreisen und der Weg zum Shidoshi! In der Tat war ich erst 2018 zum ersten Mal in Japan und konnte im Honbu Dojo trainieren. 2019 folgte die zweite Reise. Ich kann es nur empfehlen!

Warum kam das erst so spät? Nun, man sollte sich nichts vormachen: Die Reisen nach Japan, Unterkunft und Training… das ist nicht günstig. Wenn dann noch Faktoren wie Familie dazu kommen, wird es nicht zwingend einfacher. In der Retrospektive ist es aber auch gut so, wie es gelaufen ist.

In der Zeit von 2011 bis 2019 habe ich einige Seminare/Workshops mit u.a. Moti Nativ, Luke Molitor und Norman Smithers gehostet, die mir und meinen Teilnehmern viel Spaß- und viele neue Impulse gebracht haben.

Japanreise: Check. Was ist mit dem Sakki-Test? Bis vor ein paar Jahren konnte man den Test nur in Japan machen unter Aufsicht von Masaaki Hatsumi Soke. Dies wurde dann später geändert, so daß man auch außerhalb Japans und unter Aufsicht von Daishihan den Test machen kann. 

In der „Keyboard-Warrior-Zeit“ (sehr aktiv in Foren, Diskussionen) habe ich Arnaud Cousergue virtuell kennengelernt und ihn auch angeschrieben, da er damals häufig in Wien Seminare gegeben hat. Durch eine Familien-Verbindung war ich häufig in Wien und ich schrieb Arnaud, daß ich zu seinen Seminaren fahren würde… das war vor der Zeit mit Ricardo, also blieb es von meiner Seite aus beim Planen. 

2017 gab Cavin Pietzsch ein Seminar in Berlin mit Arnaud Cousergue und Sveneric Bogsäter. Irgendwann im Laufe des ersten Trainingstages fragte er mich, wie lange ich schon trainierte und er meinte, daß es Zeit für mich wird.

Mein Lehrer Thomas Heidenreich war auch anwesend und er pflichtete dem bei. Arnaud und Sveneric waren und sind Ikonen des Bujinkan aus meiner Sicht und beide waren anwesend…. es passte alles, also stimmte ich zu.

Beim ersten Versuch war Sveneric derjenige, der den Test bei mir ausführte. Ja, Versuch! Ich war so nervös und hatte immer noch Ricardos Ansage „Beim Test sollte man nicht einfach nach vorne rollen, sondern sich rückwärts wegrollen und das im 45°-Winkel.

Als ich den Impuls spürte zu rollen, bekam ich – in Seiza sitzend einen Krampf im linken Fuß und plumpste wie ein nasser Sack einfach um und zack… mich erwischte das Shinai an der linken Schulter. Ich war aber noch zu platt von dem Test, um enttäuscht zu sein. Mit mir wurde ein weiterer Buyu getestet, der es nach mir klasse gemacht hat.

Danach durfte ich nochmal ran und ich machte mich frei von Regeln und „Zwängen“, wie man zu rollen hat. Cavin war diesmal derjenige, der bei meinem zweiten Anlauf zuschlagen sollte. Bis heute weiß ich nicht das „Wie“ und „Warum“, aber ich spürte erneut einen Impuls und ich folgte diesem und rollte nach vorne. Arnaud lächelte mich an und meinte nur grinsend „Hello, Shidoshi“…

Meine Hochzeit, die Geburt unserer Tochter und der bestandene Test… das alles sind meine Meilensteine, meine wichtigen Eckdaten

Wichtig auf meinem Weg im Bujinkan war und ist es, daß ich die richtigen Leute kennengelernt habe, die mich bewusst oder unbewusst geformt/beeinflusst haben. Dafür werde ich diesen Personen ewig dankbar sein. Mit einigen verbindet mich eine Freundschaft, einige kenne ich kaum bzw. bei den japanischen Shihan und Soke, wäre es vermessen zu sagen, daß ich sie kenne.

Um einige zu nennen, bei denen ich mich definitiv bedanken möchte: Thomas Busch, Udo Ebel, Sebastian König, Ben Schich, Marc Tiedemann, Heiko Dreger, Norman Smithers, Moti Nativ, Achim Steigert, Ricardo Gomes, Arnaud Cousergue, Sveneric Bogsäter, Luke Molitor, Duncan Stewart, Marc Sell, Martin Gschwandtner, Zoran Radakovic, Daniel Schein, Markus Behmer, Robert Joseph Hartung III, Paul Masse, Bernadeth Reyes, Stella Reyes, Thomas Heidenreich, Nagato Toshiro Daishihan

Und last but not least: Masaaki Hatsumi Soke, der der Welt ein großes Geschenk gemacht hat, als er mit dem Bujinkan Budo Taijutsu uns allen eine neue Welt eröffnet hat.

2019 änderte ich den Namen des Dojo in Bujinkan Hoshi Hamburg Dojo, um einen stärkeren namentlichen Bezug zu meiner Stadt zu haben. Bei „Hoshi“ kommt man vielleicht drauf, wenn man mich persönlich kennt… vielleicht auch schon, wenn man diesen Text liest.

Was nehme ich mit?

Drei Jahre ist es her, daß ich den Test bestanden habe, wobei der Test nicht das Ende gewesen ist. Vielmehr geht es immer weiter. Über die Jahre hat das Training mir geholfen, mehr über mich kennen zu lernen an mir zu arbeiten.

Viele Shortcuts, die ich gegangen bin, greifen im Bujinkan nicht. Dies empfinde ich als Gewinn, da ich mich mit mir messen muss und mit keinem Anderen. Primär geht es um das Lernen und auch um einen konstanten Kampf gegen das eigene Ego. Wenn man sich das eingesteht, meine ich daß man schon viel gewonnen hat.

Mittlerweile bin ich 43 Jahre alt und ich bin gespannt auf weitere Jahre des Lernens und ich werde weiter trainieren, bis es mir nicht mehr möglich ist.


[ENG]:

Today is the day I passed my Sakki test, which happened in 2017 in the Bujinkan Rei Ken Dojo Berlin.

I have been training since 2003 and started in a school that did not belong to the Bujinkan. Was that bad? On the contrary, since I also got to know another side.

How did I get into training, how did I get into Bujinkan?

I started playing table tennis when I was 9 and then joined a club. I wasn’t the best, but I had talent. It wasn’t enough for the big hit, but it was fun. I had a „loose hand“, which provided me a bit of a shortcut, so to speak.

What many had to do with the legs, I could do a little more loosely from the wrist. While many trained more systematically, I preferred to experiment a lot and was therefore not the favorite of the coaches.

In retrospect absolutely understandable, but at the time I found the rigid, less creative training boring. In the teen age the now forbidden speed-glueing was another option. Without going into too much detail, however, you can say that it made the game even easier for me because with speed glued rubbers you could do a lot more creative strikes, more impossible strikes.

After my most successful season (from a team perspective) and an uncertain future regarding the composition of the team, the thought – which has always been in me – matured to start something new, where you don’t have to measure yourself, where points, medals are not the issue. I didn’t know what exactly.

At that time I was watching „The Last Samurai“ with my wife. As a Tom Cruise fan and with a certain latent affinity for Japanese culture (I watched „Shogun“ so many times on TV as a child), there was a little thrust leading me to Japanese sword art.

After doing some research on the Internet, I ended up at Iaido. I found the aesthetic movements, the striving for the perfect movement great, but it lacked that certain something for me. I don’t want to make the Iaido bad,, at all! It just wasn’t my way.

After further research and further considerations, I came across events from my school days. A classmate badly needed money and sold some of his things.

Among them were books … by Stephen K. Hayes. That was great at the teenage-time because I thought American Ninja (American Fighter in Germany) was awesome.

From today’s (maybe even then) point of view filmic trash, but as a teen I thought it was a great movie. Free of table tennis, free of games and appointments, I continued to research the Internet and looked for Ninjutsu. I found it strange that I always ended up at Bujinkan.

Sure, it started slowly to get easier to gather information from the internet, so I googled and found the a German Martial Arts forum. There was a sub-forum only for „Ninjutsu“. There I read more and got to know two or three users who helped me a lot.

Dang, I read a lot more and unfortunately also made some mistakes when I got myself a wooden ninjato in advance (straight blade, square tsuba … all painted black, of course) and a book with the title – which should have prevented me from buying at that time – „Ninja Mind Control“.

When the three users cleared my mind, they gave me advice: „Just go to training!“, which I followed. The best tip ever. One of the users became a good friend and my mentor: Thomas Heidenreich.

He told me about his trips to Japan, about training in Bujinden and other good teachers from Germany. Thomas became my mentor and is still with me in word and deed.

In 2005, I went to the Bujinkan Shinden Dojo Buchholz lead back then by Karsten Helmholz and Thomas Busch. The change from the previous dojo to Buchholz had no reason in the sense of „was better there than …“, but I made friends relatively quickly with some students in Bucholz. The training was fun and I regularly drove to Buchholz on Thursdays and Saturdays, either by train or with a car pool.

I was no longer a teen and actually I didn’t want any certificates, medals … but I wanted the black belt as soon as possible. Stupid and ego driven thought. This shouldn’t happen for a while, which was the best thing for my ego. Thomas Busch is still Dojo-Cho in Buchholz and we are still connected friendly.

In 2008 a Swabian with Portuguese roots moved to Hamburg and trained in Buchholz. Ricardo Gome’s movements fascinated me and his stories of his trips to Japan and his teacher and his seminar participation with led by people like Holger Kunzmann, Pedro Fleitas, Arnaud Cousergue, Sveneric Bogsäter were great bases for lengthy discussions and phone calls.

In October 2008 Ricardo decided to open a dojo in Hamburg. For me it was awesome because the trips to Buchholz (and back) took some time.

In the meantime I had the 6th Kyu in 2008 and Ricardo’s teachings continued to shape me. His commitment to invite teachers to seminars in Hamburg was enormous.

So Brian Duckers, Holger Kunzmann, Moti Nativ, Norman Smithers and Sveneric Bogsäter came to Hamburg. At the same time he encouraged me to go to seminars. Including Doug Wilson, Duncan Stewart. I also went to Apeldoorn with Thomas Heidenreich to take part in Saturday trainings with Sveneric Bogsäter.

In 2011 Ricardos and my path parted. Under the supervision of Thomas Heidenreich, I opened a small training group in Hamburg and named it Bujinkan Dojo Tamonten Yamashiro in honor of Thomas‘ Dojo, the Tamonten Dojo Osnabrück. The group trained in Hamburg-Barmbek in an unused classroom of a school. I now had the rank of Shodan.

When the „gang“ continued to grow and there was a possibility that the classroom would probably be operational again, I looked for an alternative and joined the SC Condor as a division. It was a good time, but it had the catch that the school gyms could not always be used during the holidays. Not really acceptable from my and the viewpoint of my members.

In 2014 we moved to Ottensen as subtenant of Aikido Taiji e.V. Hamburg, which was a big leap for me. The group continued to grow and we continue to train happily at this location on Tuesdays and Thursdays.

Isn’t something missing in the story?

Sure: Japan trips and the way to Shidoshi! In fact, it was only in 2018 that I was in Japan for the first time and was able to train in the Honbu Dojo. The second trip followed in 2019. I highly recommend it!

Why did that come so late? Well, don’t fool yourself: trips to Japan, accommodation and training … that’s not cheap. When factors such as family are added, it doesn’t necessarily get easier. In the retrospective, however, it is also a good thing how everything happened.

From 2011 to 2019 I hosted several seminars / workshops with Moti Nativ, Luke Molitor and Norman Smithers, which gave me and my participants a lot of fun and a lot of new impulses.

Japan trip: check. What about the Sakki test?

Until a few years ago, the test could only be done in Japan under the supervision of Masaaki Hatsumi Soke. This was later changed so that you can take the test outside of Japan and under the supervision of Daishihan.

During the „Keyboard Warrior Period“ (very active in forums, discussions) I got to know Arnaud Cousergue virtually and wrote to him because he often gave seminars in Vienna at the time. Because of a family connection, I was often in Vienna and I wrote Arnaud that I would go to his seminars … that was before Ricardo, so I kept planning without attending

In 2017 Cavin Pietzsch gave a seminar in Berlin with Arnaud Cousergue and Sveneric Bogsäter. Sometime during the first day of training, Arnaud asked me how long I had been training and he said it was time for me.

My teacher Thomas Heidenreich was also present and he agreed. Arnaud and Sveneric were and are icons of the Bujinkan in my point of view and both were present… it all fit, so I agreed.

On the first try, Sveneric was the one who ran the test on me. Yes, an attempt! I was so nervous and still had Ricardo’s mantra „During the test you shouldn’t just roll forward, but roll backwards and at a 45 ° angle.

When I felt the impulse to roll, I got a cramp in my left foot while sitting in Seiza and just flopped down like a wet sack and dang… I got hit by the shinai on my left shoulder, but I was still too exhausted from the test to be disappointed. Another Buyu was tested with me, who was to be tested after me. His test was a success on the first attempt.

After that I was allowed to go again and I freed myself from rules and „constraints“ on how to roll. This time Cavin was the one who should strike me at my second attempt. To this day I don’t know the „how“ and „Why“, but I felt another impulse and I followed it and rolled forward. Arnaud smiled at me and said with a grin „Hello, Shidoshi“ …

My wedding, the birth of our daughter and passing the test … these are all my milestones.

It was and is important on my way in Bujinkan that I got to know the right people who have consciously or unconsciously shaped / influenced me. I will be eternally grateful to these people for that. I have a friendship with some, some I hardly know, in case of the Japanese Shihan and Soke, it would be presumptuous to say that I know them.

To name a few, I would definitely like to thank: Thomas Busch, Sebastian König, Ben Schich, Heiko Dreger, Norman Smithers, Moti Nativ, Achim Steigert, Ricardo Gomes, Arnaud Cousergue, Sveneric Bogsäter, Luke Molitor, Duncan Stewart, Martin Gschwandtner, Markus Behmer, Zoran Radakovic, Daniel Schein, Robert Joseph Hartung III, Paul Masse, Marc Sell, Bernadeth Reyes, Stella Reyes, Thomas Heidenreich, Nagato Toshiro Daishihan

And last but not least: Masaaki Hatsumi Soke, for gifting the world with a great treasure, when he opened up a new world for us all with Bujinkan Budo Taijutsu.

In 2019 I changed the name of the dojo to Bujinkan Hoshi Hamburg Dojo in order to have a stronger name reference to my city. About „Hoshi“ you might find out if you know me personally … maybe even if you read this text.

What can I say about my journey so far?

It’s been three years since I passed the test, and the test wasn’t the end. Rather, it always goes on. Over the years, the training has helped me to learn more about myself, to work on me.

Many of the shortcuts I went do not work in Bujinkan. I see this as a win because I have to measure myself and no one else. It is primarily about learning and also about a constant struggle against your own ego. If you admit it to yourself, I think you have already won a lot.

I am now 43 years old and I am looking forward to further years of learning and I will continue to train until I can no longer do it.

Pictures in no special order: / Bilder ohne bestimmte Reihenfolge: